Tchako und Lorke

Ein kurdisches Märchen.

Lorke wird aufgrund einer Behinderung von ihrem Mann diskriminiert. Auch die Dorfbewohner machen ihr das Leben mit ihren Vorurteilen schwer. Weil  Lorke in ihrer Umgebung nicht gemocht wird, ist sie unglücklich, bewegt sich immer weniger und zieht sich immer mehr in ihre Behinderung zurück.

Es gibt aber den Bären Tschako, der Lorke mag und für den ihre Behinderung keine Rolle spielt. Er schätzt sie als beste Köchin des Dorfes und klaut am liebsten bei ihr sein Essen. Vorurteilsfrei zeigt er ihr sein Interesse und bietet seine Freundschaft an.

Lorke ist daran nicht gewöhnt, um ihrer selbst willen gemocht zu werden und hat anfangs Angst vor ihm.

Aber der Bär Tschako gibt nicht auf. Durch den unvoreingenommen Umgang des Bären mit ihr, öffnet sie sich, schöpft neue Kraft und erkennt ihren eigenen Wert. Ermutigt durch die Liebe des Bären steht Lorke langsam auf und kann wieder laufen.

Das Stück soll vermitteln, dass durch Diskriminierung die Situation eines Menschen noch verschlimmert wird und im Gegensatz dazu, Liebe und Akzeptanz dazu führen, dass der Mensch sein Leben leistungsfähig und freudig in die eigenen Hände nehmen kann.

Dönme Dolap

MUT Tiyatrosu yeni bir komedi ile sahnede. „Dönme Dolap“ oyunu, issiz kalmıs bir kocanın sistemin açıklarından yararlanarak yalan üstüne yalan kurarak hayatını devam ettirmesini konu alıyor. Bir insan hayatinda hata yaptiginda cevresi bun- dan nasil etkilenir ve ne kadar zarar görür. Hatadan sadece kendisi mi sorumludur. Hataları düzeltmek icin yeni hatalar yaparak düzlüge nasıl cıkılır. Bir insan yalanları ortaya çıkma- sın diye buldugu yeni yalanlara nasıl yasıyor. 

Kobal kann nicht schlafen

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Kobal ist mit seinem Papa neu in der Stadt und bezieht mit ihm eine Wohnung. Auch wenn sich nach und nach alles fügt und sich beide in ihr neues Leben einfinden, bleibt trotzdem ein Problem: Kobal kann nicht schlafen. Langsam jedoch freundet sich der stille Junge mit den Nachbarn an: dem kauzigen Hartz 4- Empfänger Herrn Fändrich, der nicht spricht und sich nur über Musik verständigt und Frau Rübezahl der neugierigen schwäbischen Rentnerin, die gerne putzt. Frau Rübezahl sieht in Kobal einen Enkelersatz und dieser findet in Frau Rübezahl eine Ersatzoma. Durch die Musik findet Kobal auch einen Zugang zu Herrn Fändrich. Nur sein Papa tut sich lange schwer mit der Eingewöhnung…

Das Kinderstück „Kobal kann nicht schlafen!“ beleuchtet auf einfühlsame Weise, die Welt eines Jungen, der sich in einer neuen fremden Umgebung schnell alleine zurecht finden muss. Die Kommunikation mit der Umwelt und die kindliche Gefühlswelt des 8 jährigen Kobal werden hier in den Mittelpunkt gerückt. Witzige Begegnungen mit der Nachbarschaft stehen neben bedrückend einsamen Momenten mit dem strengen Vater. Eine Frage stellt sich hier ganz klar: was auch immer uns Erwachsenen passiert, wie geht es dabei eigentlich unseren Kindern?

Trailer:

Regie: Jasminka Franck
Regieassistenz: Linori Peveling
Idee: Nischka Franck

Schauspiel: Emrah Demir, Tom Dittmann, Hanna Riehm, Henry Martens

Altersempfehlung: ab 8 Jahre

Eine Produktion vom Mut TheaterGefördert durch Kulturbehörde Hamburg

Sommervögel

Inszenierung des Lebens der Maria Sibylla Merian
Naturforscherin, Künstlerin, Reisende

sommervoegel-portrait

Maria Sibylla Merian (*2. April 1647, + 13. Januar 1717)
Schon von Kindesbeinen erforschte und malte Maria Sibylla Merian im 17. Jahrhundert Pflanzen und Insekten, Insekten galten zu jener Zeit als Teufelswerk. Ihr besonderes Thema war die Metamorphose der Schmetterlinge. Geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main lebte sie später in Nürnberg und Amsterdam mit ihren beiden Töchtern, wo sie als Künstlerin, Forscherin und Geschäftsfrau anerkannt und angesehen war. Im Alter von 52 Jahren brach sie zu ihrer Expedition in das ferne Surinam auf, in die holländische Kolonie, wo sie sich auch mit dem Leben der schwarzen und indianischen Sklaven auseinandersetzte.
2017 jährt sich ihr Todestag zum 300. Mal.

(Idee und Bühneninstallation: Waltraut Biester, Text und Interpretation: Viktoria Meienburg, Flöten Interpretationen: Angelika Schmidt.)

Erich Schwans Aktenfall

Eine Farce – frei nach „Cash on Delivery“ von Michael Cooney.

Um vor seiner Frau Gerlinde zu vertuschen, dass er arbeitslos geworden ist, erschleicht Erich Schwan sich zahlreiche Sozialleistungen. Als er gerade beschlossen hat portionsweise aus dem Betrug auszusteigen, taucht ein Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes auf. Die Sache droht aufzufliegen, doch glücklicherweise ist da Norbert, der Untermieter, der sich gerade trennt und in drei Tagen eine andere heiraten will und natürlich Onkel Georg, der nicht genug kriegen kann. Doch dann kommt alles noch dicker. Gerlinde Schwan findet im Schrank Sachen, die nahelegen, dass ihr Mann pikante sexuelle Neigungen hat. Die Psychologin Frau Dr. Schatzmann soll sie unterstützen. Erich Schwan gibt alles, alle anderen auch … und das Unglück nimmt seinen Lauf.

Ein orientales-okzidentales Kulturexperiment: ein türkisches Ensemble unter der Regie von Mahmut Canbay und ein deutsches Ensemble unter der Regie von Johannes Schaefer spielen ihre jeweilige Bearbeitung des Stückes auf der selben Bühne jeweils in ihrer eigenen Sprache. Wie prägt unsere Kultur unseren Humor, die Art Auseinandersetzungen auszutragen, die Interpretation von Situationen, unsere Sicht auf Dinge? Und können wir darüber etwas von der „anderen“ Seite erfahren, ohne dass wir die Sprache der anderen beherrschen? Vielleicht lässt sich so intuitiv verstehen, was sich uns kognitiv zunächst nicht erschließt – das „Fremde“ im anderen?

Wir laden Sie ein: Schauen Sie zweimal hin!

O-Show und „Der Sturm“ im MUT!

Diese Wochenende ist bei uns volles Programm!

Am Freitag starten wir mit der „O-Show“ um 20 Uhr.

Und am Samstag und Sonntag ist der TheaterClub MACHEN wieder bei uns zu Gast und interpretiert Shakespeares „Der Sturm“. Um 20 Uhr geht’s los, Tickets gibt’s hier und der Abendkasse.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch!

Euer MUT! Theater

Elefantenreise

Mama- und Tochter-Elefant haben nichts mehr zu Essen. Es herrscht Dürre. Seit Wochen hat es nicht mehr geregnet. Um der Dürre zu entfliehen, beschließen die Beiden, nach Deutschland zu ziehen. Eine aufregende und lustige Reise beginnt, an deren Ende sie in Hamburg landen. Dort wollen sie schnellstmöglich in den Zoo, wo es jede Menge Futter gibt.

Elefantenreise nach Deutschland erzählt eine Geschichte vom Fremdsein und von Familie, von Sehnsucht und Heimat. Eine spannende Entdeckungsreise für Kinder und Erwachsene mit viel Tempo, Musik und Humor.

Darsteller
Filiz Yildirim
Andrea Rudolf

Text & Regie
Mahmut Canbay

Lesung in türkischer Sprache

„Bana beyaz bir at getirin“ Tanıtma ve söyleşi akşamı
Orhan Keskin’in yaşam öyküsünü ailesi ve arkadaşlarının tanıklıkları üzerinden ele alıp Devrimci Yol’un 1975-1980 döneminde Kürdistan’daki mücadelesini ve Diyarbakır’daki cezaevi zulmüne karşı direnişinin de öyküsünü bir kürt devrimcisi olan Azad Sağnıç’ın kaleminden ele alıyor.

Wagen 10 – eine beispielhafte Flüchtlingsbiografie

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MONOLOG: Wagen 10 – eine beispielhafte Flüchtlingsbiografie
Eigenproduktion

„Wir waren von der Freiheit so weit entfernt, dass wir sogar unsere Traurigkeit nicht zeigen durften.“

Was ist denn nun eigentlich Integration?

Eine Art Lebensstil, der einer bestimmten Ethik und Gesetzen folgt? Oder eher eine Auseinandersetzung?

Ein politisch Verfolgter, für den Deutschland als Atempause im Freiheitskampf gedacht war und für den es doch zu seiner neuen Heimat wurde – Während er mit der Bahn durch Deutschland reist, erinnert er sich an seine Vergangenheit und wie es dazu kam, dass er nun gefühlt schon im Wagen 10 der Deutschen Bahn lebt. Immer zwischen Hamburg und Köln herfahrend, beginnt er auch zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu pendeln.

Seine Diskussion mit einem Fahrgast im Wagen 10 bringt seine Vergangenheit hervor. Er geht auf eine Reise zurück in seine eigene Geschichte, zu schmerzhaften Erfahrungen, zu Krieg oder Flucht.

Was waren seine Beweggründe? Was bedeutet es „politisch verfolgt“ zu sein? Wann ist der Punkt erreicht, dass ein Mensch seine Heimat verlässt, obwohl er sehr gerne bleiben würde?

Ein Flüchtling – der so was wie „erfolgreich integriert“ wurde.

Offen und mutig erzählt der Intendant des MUT Theaters Mahmut Canbay ein Ausschnitt seiner Biografie.

Von und mit Mahmut Canbay
Regie: Rayka Kobiella
Dramaturgie: Solveig Krebs
Bühnenbild: Zahava Rodrigo

Gefördert von der Kulturbehörde Hamburg.

Improtheater: Lütt un Lütt

Lutt un Lutt neu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IMPROTHEATER: Lütt un Lütt
Gasttruppe

Lütt un Lütt sind die Lokalmatadore des MUT! Theaters. Unzählige Male schon sind sie bei uns aufgetreten und haben ihr Improvisationstalent unter Beweis gestellt.
Das sechsköpfige Ensemble, das sich nach dem bekannten Ohrwurm des legendären Hamburger Schauspielers Henry Vahl benannt hat, bringt seit vielen Jahren das auf die Bühne, was die Zuschauer sehen wollen – getreu dem Motto: »Denn wir wissen nicht, was Sie tun«.